Das Leben anreichern - mit Achtsamkeit

Hand auf’s Herz

Ja. Genau. Jetzt. Kleines Experiment: Hand auf’s Herz.
Wir sagen diese Redewendung immer mal wieder so dahin – insbesondere dann, wenn es um Wahrheit, Wahrhaftigkeit geht. Wenn wir etwas überprüfen, ob es wirklich stimmt.

Wenn wir „grundsätzlicher“ hinschauen wollen. Oder jemand anderes das soll(te).

Und jetzt aber wirklich mal „einfach so“: die Hand auf das eigene Herz legen. Ohne offensichtlichen Grund - wie ist das?

Und dabei bemerken, dass in dieser Region des Körpers unser Lebensmotor beheimatet ist und schlägt. Täglich 24 Stunden. 365 Tage im Jahr. Eine ganze Lebenszeit.

Es kümmert sich vollständig um sich selbst. Wir brauchen nichts dafür zu tun.

Gleichzeitig gibt es aber doch etwas zu tun, dringend!

Nämlich: Hand auf’s Herz.

Denn der Verstand ist sehr machtvoll. Und unsere Gewohnheiten, den Verstandesaktivitäten Glauben zu schenken, sind sehr eingefahren. Festgefahren bisweilen.

Unsere Gewohnheitsmuster des Sorgens, Grübelns, Haderns, Zweifelns, vieles mehr, sind der Beweis. Wir rotieren im Kopf nicht selten wie in einem Hamsterrad.

Wir entscheiden und handeln öfter als gewollt unweise und unfreundlich, allen voran mit uns selbst.

Kaum jemand würde wohl zustimmen, dass er oder sie sich „gewollt“ sorgt. Freiwillig hadert, grübelt. Bewusst und absichtsvoll unfreundlich mit sich selbst ins Gericht geht, oder?

Zurück zu der Hand auf dem Herzen

Sie kann uns unterstützen, all diesen Gewohnheitsmustern des Verstandes, die tief eingegraben sind, einen Ausweg aufzuzeigen. Wir lenken die Aufmerksamkeit mit Hilfe unserer Hand entschieden zu dem, was wirklich und wahr ist:

Dieses pulsierende Herz in unserer Brust, das unser Leben wirkt. Das ein eigenes, selbstorganisierendes intelligentes System mit einem eigenen Gehirn ist.

Ein hochkomplexes Nervensystem befindet sich hier mit ca 40.000 Neuronen. Hormone werden ausgeschüttet, wie im Gehirn: Noradrenalin, Dopamin und auch Oxytocin, das „Liebes-Hormon“.

Studien weisen nach, dass unsere Gedanken und Gefühle Auswirkungen auf die Herzfrequenz und die Herzfrequenzvariabilität haben.

Sie können ihr schaden, sie aus dem Gleichgewicht bringen, bis zu einem Herzinfakt im „worst case“ - oder aber dienen.

Je nachdem, welcher Art sie sind, wirken sie entweder Kohärenz im Körper. Also ein harmonisches Zusammenarbeiten aller Systeme und Organe. Und folglich mehr Gesundheit und Wohlbefinden.

Oder aber die Gedanken richten Unheil und Leid an. Rufen Stress im gesamten Organismus hervor: Schwere, Enge im Brustkorb, Trübsinn, Ängste, Melancholie, Herzrasen, Schlaflosigkeit, innere Unruhe etc.

Auch ohne Studien wissen wir um diese Wirkmechanismen. Wir spüren sie leibhaftig.

Deswegen heute, hier die Einladung: Hand auf dieses kostbare Organ in der Mitte deiner Brust. Bewusstsein vom Verstand in die Herzregion lenken. Da hinfühlen. Da hinein entspannen. Atmen. Verweilen.

Ganz besonders jetzt. In der besinnlichen Zeit: zur Besinnung zu kommen, einchecken: was würde dein Herz jetzt sagen?

Wenn du bemerkst, zum Beispiel, wie du durch die Stadt und dein Leben hetzt, oder dich hetzen lässt – warum eigentlich? Wer hetzt dich denn?

Hand auf’s Herz!

Oder wenn du grübelst, was mit dir, in deinem Leben, falsch ist oder besser sein sollte, müsste: wer sagt denn, dass irgend etwas nicht stimmt oder falsch ist? Wer ist es wirklich?

Hand auf’s Herz!

Oder wenn du gerade jetzt die Weihnachtstage planst und das Gefühl hast, du willst es allen Recht machen, dich aber dabei verlierst, vielleicht sogar vergisst ...:

Hand auf’s Herz!

Wie ist das? Wenn du die Aufmerksamkeit zu deinem Herz lenkst? Genau in so einem Moment? Und es fragst: was braucht es, jetzt?

Und was, wenn du dich dann genau darum kümmerst?

Wir müssen uns Zeit nehmen, um die Stimme des Herzens zu hören. Und Stille erlauben. Nur so können wir seine Sprache verstehen, die freundlich mit uns ist, in jedem Moment!

Jeder Kerzenschein, jedes Licht der Weihnachtsbeleuchtung auf den Straßen, in den Fenstern, an und in den Geschäften kann ein Anker sein:

Erlaube den Lichtern von Advent und Weihnachten in dein Herz zu scheinen.

Sie können deine „Achtsamkeitsampeln“ sein. Dich erinnern, nach innen zu lauschen, zu deinem Herzen.

Übrigens tust du damit viel für die Herzen anderer. Denn die Energie des Herzens, seine Kraft ist so viel mächtiger als die des Verstandes. Sie strahlt aus. Sie wirkt Freundlichkeit und Frieden in deinem Leben - und in der Welt!

Lass dich überraschen!

Das ist das größte Geschenk, zu jeder Zeit: du schenkst dir dein Herz, du wirst wach für dein Herz. Und da es ja ausstrahlt, haben alle Menschen und Wesen, mit denen wir das Leben auf diesem einzigen und so kostbaren Erdball teilen, etwas davon.

Und wenn du jemanden kennst, dem es hilfreich sein kann, sich an das eigene Herz zu er-innern, dann leite diesen Impuls gerne weiter, damit das Leben auf dieser Erde zunehmend eine Herzensangelegenheit aller wird.


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